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Stand: 03.09.2010

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Ratgeber Internet (Archiv)

Hier stöbern Sie in den Tipps zum Thema Vereine und Internet,
die bereits vor mehr als einem Jahr veröffentlicht wurden.

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Internet - Tipp 20601: Beratung zum Nachwuchs-Leistungssport

Internet - Tipp 20401: Neues Online-Info System für Sportvereine

Internet - Tipp 11201: DSB bietet Infos zu “Sport und Umwelt”

Internet - Tipp 10501: DFB plant Fußball-Ergebnisdienst im Internet

Internet - Tipp 10401: So machen Sie es Internet-Anfängern leichter

Internet - Tipp 10201: Disclaimer von der Stange - besserer Schutz vor Abmahnungen

Internet - Tipp 00901:  Schützen Sie die E-Mail-Adressen auf Ihren Webseiten

Internet - Tipp 00701: Steuerliche Behandlung von Sponsorenlogos im Internet

Internet - Tipp 00601: Juristisch einwandfreie Hyperlinks

Internet - Tipp 00502: Geld verdienen mit der Vereins - homepage?

Internet - Tipp 00501: So werden Ihre Seiten von Suchmaschinen bewertet

Internet - Tipp 00301: Währungen im Internet


Internet - Tipp 20601: Beratung zum Nachwuchs-Leistungssport

Auf der Internetseite  www.yes2002.de  hat der Landessportverband Baden-Württemberg gemeinsam mit der Universität Karlsruhe einen Beratungsservice eingerichtet.
Hier können einem Expertenteam aus Spitzensportlern, Trainern, Sportwissenschaftlern und Fachleuten aus der öffentlichen Sportverwaltung Fragen rund um das Thema Nachwuchsleistungssport gestellt werden.

Quelle: “Der Sport” - Offizielles Verbandsorgan des WLSB Ausgabe 12 vom 17.Juni 2002

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Internet - Tipp 20401: Neues Online-Info System für Sportvereine

Für alle (Vereins-)Fragen bietet das Vereins-, Informations-, Beratungs- und Schulungssytem VIBSS-ISI 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche schnelle und umfassende Antworten. VIBSS-ISI ist ein wichtiger Teil des neuen Sportportals in NRW "wir-im-sport.de" und möchte in erster Linie den Führungskräften in den Sportvereinen tatkräftig zur Seite stehen: Problemstellungen und Fragen, die sich aus der alltäglichen Vereinspraxis ergeben, sollen durch dieses Online-Informationssystem nach Möglichkeit schnell und umfassend beantwortet werden.

VIBSS-ISI packt kniffligste Fragen des Vereinsmanagements an. Ob es dabei um rechtliche Zweifelsfragen im Verein geht oder um Unsicherheiten beim Steuerrecht, VIBSS-ISI möchte bedienerfreundlich nützliche Informationen zu diesen Fragen anbieten.
VIBSS-ISI nimmt sich überdies den Themenbereichen Grundfragen der Vereinsarbeit, Marketing, MitarbeiterInnen, Finanzen, Management, Recht und Versicherungen, Jugend und schließlich Ehrenamt im Sport an. Jede einzelne Themenkategorie ist wiederum unterteilt in weitere fachbezogene Sachgruppen, so dass aktuell ca. 35 Fachkategorien zur Verfügung stehen. Dabei wird jedes Thema durch Fachartikel und Aufsätze namhafter Autoren repräsentiert. Zudem werden in VIBSS-ISI wichtige Publikationen zur Vereinspraxis veröffentlicht. Das Online-System ist so gestaltet, dass auch der noch ungeübte Nutzer schnell seinen Weg durch die reichhaltige Informationslandschaft findet. Für die Nutzer des Systems ist dieser Service kostenlos. Dabei kann der Nutzer nicht nur die Informationen am Bildschirm lesen, ausdrucken oder abspeichern, sondern darüber hinaus auch eine eigene auf die Auswahl seiner Themen bezogene Broschüre durch das System erstellen lassen. Zudem bekommt der Nutzer durch Diskussionsforen die Möglichkeit, sich an brandaktuellen Debatten zu beteiligen. Ein Downloadbereich bietet Mustersatzungen, Musterverträge, Checklisten und vieles mehr an.

Aber nicht zuletzt möchte das InfoSystem Internet die Nutzer motivieren, sich mit ihren Vorstellungen, Anregungen und Kritiken selbst in das System einzubringen. Nur so ist sichergestellt, dass auch die wirklich brennenden Themen in der Vereinspraxis ihren Platz im System finden werden. VIBSS-ISI ist immer und überall erreichbar. Die einzige Voraussetzung dazu ist ein Computer mit Internetanschluss.
Quelle: aragvid-lsb nrw 04/02

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Internet - Tipp 11201: DSB bietet Infos zu “Sport und Umwelt”

Quelle: Sportjournal 12/2001 - Zeitschrift des Landessportverbandes Baden-Württemberg e.V.

Infos zum Thema Sport und Umwelt sowie der Informationsdienst “Sport schützt Umwelt” stehen als PDF-Dateien auf der homepage des Deutschen Sportbundes zur Verfügung: www.dsb.de .

Unter der Rubrik News und Service/Download/Umwelt und Sportstätten findet man entsprechende Materialien.

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Internet - Tipp 10501: DFB plant Fußball-Ergebnisdienst im Internet

Neuss (sid new media) Möglichst ab der kommenden Saison sollen die Ergebnisse aller deutschen Fußball-Ligen bis in die untersten Amateurklassen bei Damen und Herren sowie die Ligen der Jugend und Alten Herren aktuell im Internet abrufbar sein. Zumindest hat sich der Deutsche Fuball-Bund (DFB) dies mit dem Projekt Sportinformationssystem (SIS) zum Ziel gesetzt.

Auf die für die Amateurligen zuständigen Regional- und Landesverbände kommt dabei die Aufgabe zu, die jeweiligen Resultate möglichst zeitnah ins Internet einzupflegen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand, gibt es doch laut der letzten Statistik des DFB aus dem Jahr 2000 bundesweit 27.000 Vereine mit zirka 173.000 Mannschaften. Das entspricht pro Spieltag rund 90.000 Spielergebnissen.

Die Verarbeitung der Daten soll dabei über so genannte "Meldeköpfe", also für die Übermittlung der Resultate verantwortliche Personen, vonstatten gehen. In einem zweiten Schritt sollen die Vereine selbst tätig werden, dann würde direkt nach dem Spiel der eigenen Mannschaft über den Computer im Vereinsheim das Ergebnis übermittelt und so schon sofort nach dem Abpfiff im Internet verfügbar sein.

Darüber hinaus soll das SIS, dessen Wiege beim Niedersächsischen Fuball-Verband steht, auch noch eine geschlossene Benutzergruppe aus ehrenamtlichen Verbands- und Vereinsmitgliedern verbinden, die auf diesem Weg alle anderen verwaltungstechnischen Arbeiten - wie beispielsweise Schiedsrichter- und Spielansetzungen und Aktualisierung des Passwesens - abwickeln könnten.

Das System soll allen Regional- und Landesverbänden des DFB zur Verfügung gestellt werden. In Niedersachsen, Bremen, Berlin, Sachsen-Anhalt und Brandenburg wird bereits mit dem SIS gearbeitet, weitere neun Verbände haben Interesse signalisiert.

Quelle: aragvid-sid 05/01

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Internet - Tipp 10401: So machen Sie es Internet-Anfängern leichter

Quelle: www.MediaWorld24.de (Original-Artikel gekürzt)

Beobachtet man Anfänger beim Umgang mit dem Internet, kommt es vor, dass man die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Man wird plötzlich mit Fragen konfrontiert, von denen man sich gar nicht vorstellen konnte, dass sie existieren - oder dass man sich sogar einmal selbst mit ihnen herumschlagen musste.

Nicht nur das Datengeflecht macht ihm zu schaffen. Die Tücken der Technik tragen ihr übriges dazu bei, den Unwissenden vollends zu verwirren. Darum ist es an Ihnen, es dem armen Einsteiger etwas leichter zu machen, sich in dem Irrgarten Internet zurecht zu finden und ihn als treuen Besucher zu gewinnen:

  • Gehen sie von absoluter Unkenntnis aus. Der Einsteiger weiss oft gar nicht, welchen Browser er hat - oder was überhaupt ein Browser ist.
     
  • Beschriften Sie Ihre Image-Maps, um sie als Navigation erkennbar zu machen. Das, was man anklicken kann, muss ins Auge springen. Findet sich der Anfänger auf Ihrer Seite schlecht zurecht, probiert er alles aus. Manche kommen jedoch nicht einmal mit der Bewegung des Rollbalkens zurecht, schliessen sogar die Seite unabsichtlich.
     
  • Bieten sich nicht verschiedene Versionen einer Seite an. Der Anfänger ist wahrscheinlich froh, diese eine gefunden zu haben. Ausserdem sind ihm Begriffe wie 'Flash' oder 'Frames' wahrscheinlich gänzlich unbekannt, was ihm schon an der Pforte Probleme bereitet. Verwenden Sie stattdessen Browserabfragen im Hintergrund oder gestalten Sie Ihre Seiten allgemeinverträglich.
     
  • Bieten Sie dem Erstbesucher die Möglichkeit, sich auf Hilfeseiten, ueber häufig gestellte Fragen und z.B. den Zweck Ihres Projekts schon im Vorfeld zu informieren.
     
  • Eine Alternative in Sachen Navigation wäre eine interne Suchfunktion. Da viele Einsteiger schon die Verwendung von Suchmaschinen, also z.B. den blauen Link im Stile von YAHOO kennengelernt haben, wird er etwas ähnlich gestaltetes auf Ihrer Seite einer Image-Map vorziehen.
     
  • Gestalten Sie Links und Formularbuttons klar und durchsichtig. Jeder, nicht nur der Anfänger, wird sich über einen Link freuen, der schon das aussagt, was sich hinter ihm verbirgt.
     
  • Egal, wie oft Sie bestimmte Fragen schon gehört haben: Verlieren Sie nicht die Geduld. Es geht um das Wohlbefinden Ihres Gastes, der hoffentlich gerne wieder Besucher bei Ihnen wird. Beantworten Sie also jede Frage mit dem gleichen Engagement. Es lohnt sich.

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Internet - Tipp 10201: Disclaimer von der Stange - besserer Schutz vor Abmahnungen

Quelle: akademie.de - Tipps und Tricks  (Original-Artikel gekürzt)

Korrekter juristischer Haftungsausschluss, kurz Disclaimer genannt, ist bei einer eigenen Homepage eine wichtige Präventivmassnahme. Abmahnungen kommen unverhofft und können schnell teuer werden. Der Service von www.disclaimer.de kann Hobby-Webmastern helfen, rechtlichen Risiken zu minimieren.

Das ein Link schnell teuer werden kann, mussten in der Vergangenheit bereits viele Sitebetreiber erfahren: das wenigste, was einem droht, wenn plötzlich eine Abmahnung ins Haus flattert, ist es, auf den Anwaltskosten sitzenzubleiben.

Also ein echtes Problem: denn welcher Hobby-Webmaster will schon seinen Anwalt damit beauftragen, einen hieb- und stichfesten Haftungsausschluss zu formulieren, der bei neuen Rechtsenwicklungen auch noch angepasst werden muss? Andererseits kommt man als juristischer Laie im Do-it-yourself-Verfahren auch nicht sehr weit, rechtliche Realität hat mit normaler Alltagslogik bekanntlich oft wenig gemeinsam. Bleibt also nur Abschreiben. Nur - wer garantiert, dass der Verfasser des übernommenen Disclaimers die nötige Ahnung hatte und nicht selbst juristischer Laie war?

In dieser Lage hilft ein Service von Holger Lorenz aus Eisenach. Er bietet unter www.Disclaimer.de die Möglichkeit, auf einen vorformulierten Text zu verlinken, der als Disclaimer Ihrer Seiten funktioniert: "Sie erhalten kostenlos und direkt von Ihrem Internetangebot aus Zugriff auf einen entsprechend der aktuellen haftungs- und urheberrechtlichen Gegebenheiten vorformulierten Disclaimer, dessen Inhalt regelmäßig an neue Urteile und aktuelle juristische Entwicklungen angepasst wird." heisst es dort.

Sie erhalten also Ihren Disclaimer einfach per Link auf die Seite von Lorenz. Verlinken Sie einfach das Wort Haftungsausschluss mit der URL http://www.disclaimer.de/disclaimer.htm .

Wer mag, kann sich dazu einen der angebotenen Buttons auswählen. Sie können den Code an das Aussehen Ihrer Seiten anpassen oder die Form, in der Sie die Disclaimer-Seite verlinken, komplett selbst bestimmen. Wer darauf verzichten will, findet die nötige HTML-Zeilen fertig vor.

Wichtig ist ja dabei nur, dass Sie einen juristischen Präventivschutz erhalten, der die Risiken, Opfer geldgieriger Abmahnanwälte zu werden, zwar nicht auf Null absenkt, immerhin aber deutlich verringert.

Der von Holger Lorenz formulierte Text umfasst die Punkte

  • Inhalt des Onlineangebotes
  • Verweise und Links
  • Urheber- und Kennzeichenrecht
  • Rechtswirksamkeit des Haftungsausschlusses

und das jeweils auf Deutsch und Englisch.

Dass auch der beste Disclaimer-Text nicht völlig vor juristischem Ungemach bewahren kann, versteht sich jedoch ebenso von selbst wie die Tatsache, dass kein Haftungsausschluss Ihnen helfen kann, wenn Sie auf Ihrer Website gegen Gesetze verstossen. Und für kommerzielle Websites ist ein Disclaimer von der Stange selbstverständlich auch nicht geeignet. Für die private Homepage ist das Angebot von Holger Lorenz jedoch mindestens so nützlich wie vorgefertigte Besucherzähler oder Gästebücher.

(tt)

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Internet - Tipp 00901:  Schützen Sie die E-Mail-Adressen auf Ihren Webseiten

Quelle: amann.de - http://www.amann.de/news

Es gibt Tage, da landen in meinem Posteingang mehr Werbe-E-Mails als normale Nachrichten. Die Flut scheint taeglich anzuschwellen. Geht es Ihnen auch so? Wundern Sie sich, wie Ihre elektronische Postadresse in den entsprechenden Adressbestaenden gelandet ist?

Falls Sie Internet-Seiten Ihr eigen nennen, in denen Ihre E-Mail-Adressen eingebettet sind, ist das Raetsel schnell geloest. Die Adressen werden von Spezial-Programmen herausgefiltert und in Datenbanken ablegt. Diese E-Mail-Silos umfassen teilweise mehrere Millionen virtuelle Anschriften. Der Kostenaufwand ist fuer die Betreiber aeusserst gering. Einmal gestartet, erledigen die Erfassungs-Tools Ihre Arbeit im Alleingang.

Darauf spezialisierte Makler verkaufen die Bestaende anschliessend zu einem - mit Postadressen verglichen - sehr niedrigen Preis. Bereits fuer wenige Hundert Mark bekommt man Hunderttausende oder gar Millionen dieser abgefischten Adressen.

Wie koennen Sie sich vor dem Adressen-Klau auf Ihren Online-Seiten schuetzen? Juergen Mueller hat in einem Online-Workshop unter <http://www.pro.vider.de/support/workshops/email-grabbing/?imn05>
verschiedene Verfahren uebersichtlich zusammengefasst.

Das einfachste Mittel ist, die E-Mail-Adresse mittels Leerzeichen zu strecken und den menschlichen Absender der E-Mail aufzufordern, die Leerzeichen vor dem Absenden zu entfernen. Das sogenannte Grabbing-Programm erkennt den Trick nicht und die Werbe-Mail laeuft ins Leere. Dieses Verfahren ist zwar sehr einfach zu realisieren, macht aber auf Ihren Besucher keinen besonders professionellen Eindruck.

Wesentlich besser: Die E-Mail-Adresse in seinen ASCII-Code zerlegen. So wird zum Beispiel aus der info@domain.de

&#105&#110&#102&#111&#64&#100&#111&#109&#97&#105&#110.&#100&#10 1.

Die so codierte E-Mail-Adresse bauen Sie zusammen mit dem mailto-Befehl in Ihre Webseiten ein. Die Browser wandeln den codierten E-Mail-Link wieder automatisch in Klartext um. Die Besucher merken davon nichts. Die E-Mail-Adressen-Raeuber erhalten jedoch lediglich Datenmuell.

Mueller hat im Rahmen seines Workshops ein Skript geschrieben, das jede beliebige E-Mail-Adresse in seinen ASCII-Code umwandelt. Geben Sie auf der Seite

<http://www.pro.vider.de/support/workshops/email-grabbing/kodieren2.php?imn0 5>

in das dafuer vorgesehene Feld Ihre E-Mail-Adresse ein. Klicken auf "in ascii umwandeln". Anschliessend brauchen Sie nur noch den generierten Code kopieren und in Ihre Webseiten einbauen. Ihre E-Mail-Adressen sind fortan vor unerlaubtem Zugriff der Raeuber-Software geschuetzt.

Mir scheint dies ist eine sehr praktikable Loesung. Mueller verwendet sie auch auf seinen eigenen Webseiten. Eine weitere ist die Verwendung eines Javaskripts. Auch hierfuer steht im Rahmen des Workshops ein Formularfeld zur Codierung der E-Mail-Adresse in die Javaskript-Sprache zur Verfuegung. Wenn Sie sich etwas mit HTML auskennen, ist die Uebernahme in den Quellcode keine Hexerei.

Etwas mehr Know-how benoetigen Sie beim Einbau von Muellers ebenfalls offerierten CGI- und PHP-Loesungen. Mehr dazu - und weiterfuehrende deutsch- und englischsprachige Hyperlinks - erfahren Sie auf den Workshop-Seiten.
 

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Internet -Tipp 00701: Steuerliche Behandlung von Sponsorenlogos im Internet

Quelle: LSV-Sportjournal 7/2000 (Zeitschrift des Landessportverbandes Baden Württemberg e.V.)

Immer mehr Sportvereine präsentieren sich im Internet. Nicht selten mit den Logos ihrer Sponsoren. Das wirft steuerliche Fragen auf, zu denen sich die bayerische Finanzverwaltung geäußert hat.

        Kann durch einen Link auf das Logo des Sponsors zu den Werbeseiten der sponsernden Firma umgeschaltet werden, liegt eine Werbeleistung des Vereins vor, die zur Annahme eines steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs führt.

        Dagegen sind die Einnahmen des Vereins nicht steuerpflichtig, wenn die Internetseite zwar das Logo des Sponsors enthält, eine Umschaltung zu dessen Werbeseiten aber nicht möglich ist.

        Diese Unterscheidung folgt den Grundsätzen, nach denen vergleichbare Sachverhalte bei Werbung in Vereinszeitschriften beurteilt werden (Werbeseiten oder Werbebeilagen: steuerschädlicher, wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb. Nur Logo: nach dem Sponsoring-Erlass unschädlich).Diese Grundsätze werden lediglich auf ein elektronisches Medium übertragen.

(Finanzministerium Bayer, Erlass vom 11.2.2000  -  33-S0183  -  12/14  -  59238)

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Internet -Tipp 00601: Juristisch einwandfreie Hyperlinks

Quelle: amann.de - http://www.amann.de

Das Internet ist ein beliebtes Jagdgebiet fuer windige Juristen.Auch bei der Setzung von Hyperlinks auf fremde Inhalte wittern Sie fette Beute. Gehen Sie Ihnen nicht in die Falle. Hier die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen:

Zu Ihrer Beruhigung vorweg, das Platzieren von Links, die auf andere Anbieter zielen, ist im Rahmen des Normalen grundsaetzlich erlaubt. Wenn der Betreiber auf seinen Webseiten nicht
ausdruecklich widerspricht, brauchen Sie ihn nicht um Erlaubnis fragen.

Wenn Sie absolute Sicherheit wuenschen, holen Sie eine Zustimmung per E-Mail ein. Speichern Sie das Einverstaendnis ab und drucken Sie es zu Beweiszwecken aus. In der Regel ist dieses uebervorsichtige Vorgehen jedoch nicht notwendig.

Verboten sind Hyperlinks auf rechtswidrige oder sogar strafbare Inhalte, wie rechtsradikale Seiten oder Kinderpornografie. Schauen Sie sich die zu dem Link gehoerigen Inhalte deshalb immer genau an, bevor Sie den Verweis platzieren.

Grundsaetzlich um Erlaubnis fragen muessen Sie, wenn Sie den fremden Webinhalt innerhalb eines Frames praesentieren. Fuer den Betrachter entsteht dadurch der Eindruck, als ob es sich um einen von Ihnen stammenden Inhalt handelt. Dieses Schmuecken mit fremden
Federn ist - ohne Erlaubnis - nach § 1 UWG verboten.

Unschluessig ist sich die Rechtsprechung noch, ob auch das Setzen von Links auf Seiten, die markenrechtlich geschuetzte Begriffe enthalten, verboten ist. Die Mehrheit der Rechtsexperten vertritt jedoch die Auffassung, dass Ihnen nicht jedes Mal eine Markenrecherche zumutbar ist, wenn Sie einen Hyperlink platzieren. Im Zweifelsfall schaffen Sie die notwendige Rechtssicherheit, indem Sie sich die Zustimmung des Betreibers einholen.

Ausfuehrliche Informationen ueber die aktuelle Rechtslage im Zusammenhang mit Hyperlinks erhalten Sie unter

http://www.sakowski.de/onl-r/onl-r23.html.

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Internet -Tipp 00502: Geld verdienen mit der Vereins - homepage?

Quelle: www.MediaWorld24.de

Im Internet gibt es einige Anbieter, die Ihnen eine Umsatzbeteiligung für geworbene Kunden in Form eines Partnerprogramms anbieten. Es ist dabei nicht ganz leicht, die für Sie geeignete Firma zu finden. Wenn Sie für eine Vertriebsorganisation tätig werden möchten, dann beachten Sie folgende Checkliste:

1.
Passt das Angebot zu Ihrer Homepage?
Jede Webseite zieht ein bestimmtes Publikum an. Wenn dieses voraussichtlich nicht an den Werbebannern Ihrer gewünschten Firma interessiert sein wird,dann vergessen Sie es.

2.
Lässt sich das Angebot der Firma direkt in die Themen der eigenen Homepage integrieren?

3.
Wie seriös ist der Anbieter?
Leider gibt es auch hier Schwarze Schafe. Schauen Sie sich das komplette Angebot an. Ist der Inhalt fuer Sie leicht verständlich, das Design ansprechend? Gibt es vernünftige Produkte, die Sie auch selbst kaufen würden?

4.
Seit wann gibt es diesen Anbieter?
Viele ganz neue Firmen starten ein Partnerprogramm und stellen es aus logistischen Problemen schnell wieder ein oder gehen pleite. Mindestens zwei Jahre Erfahrung sollten es schon sein.

5.
Wenn Sie bereits eine Weile dabei sind: Hat sich die Teilnahme für Sie bisher gelohnt?
Gute Partnerprogramme bieten umfangreiche Statistiken an.Daran erkennen Sie auch, welche Ihrer Links sich rentiert haben oder wo Ihre Werbung Anklang fand.

Mehr Infos finden Sie unter:
http://www.geldverdienen24.de/?1000-news51

Anmerkung des Herausgebers von vereinsheim.de:

Ein wichtiger Aspekt speziell für Vereine ist auch die Gefahr möglicher Konflikte mit den etablierten Sponsoren des Vereins. Dies und die steuerliche Auswirkung der zu erzielenden Einnahmen (siehe auch Internet-Tipp 00701) sollten Vereine aus meiner Sicht unbedingt klären, bevor sie sich in Partnerprogrammen engagieren!
 

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Internet -Tipp 00501: So werden Ihre Seiten von Suchmaschinen bewertet

Quelle: www.MediaWorld24.de

Wollen Sie wissen, wie die meisten Suchmaschinen die Reihenfolge der besten Seiten zu einem Suchbegriff festlegen?

Die meisten automatischen Suchmaschinen arbeiten mit einem Punktesystem. So gibt es Punkte auf:

- Vorhandensein des Begriffes im Domainnamen
(das gibt die meisten Punkte)

- Haeufigkeit des Begriffs im Titel
(das gibt auch sehr viele Punkte)

- Haeufigkeit des Begriffs im Meta-Tag 'Description' (Beschreibung der Seite)

- Haeufigkeit des Begriffs im Meta-Tag 'Keywords' (Moegliche Suchbegriffe der Seite)

- Haeufigkeit des Begriffs in den ersten 200 - 500 Zeichen der Homepage

- Link-Popularitaet, also auf die Anzahl der Links, die von fremden Seiten auf Ihre Seite fuehren

Daneben gibt es aber auch Punktabzuege fuer Manipulationsversuche. Wenn Sie beispielsweise 300 Mal das gleiche Wort angeben, dann werden Sie auf dem letzten Platz in der Suchmaschine verbannt oder gar nicht aufgenommen.
Auch Tricks wie weisse Schrift auf weissem Grund werden mit Punktabzug oder Rauswurf quittiert.
(cg)

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Internet -Tipp 00301: Währungen im Internet

Quelle: akademie.de - Tipps und Tricks

(15.07.1999) Die Zahl der Besucher gibt Aufschluß über den Erfolg eines Web-Auftritts. Doch hinsichtlich der dabei benutzten "Währungen" gibt es immer wieder Mißverständnisse.

Immer noch findet man auf einigen Sites Hinweise, bei denen zum Beweis der Popularität auf etliche Tausend "Hits" verwiesen wird, die diese Site täglich, wöchentlich oder monatlich erhält.

Leider besagt diese Zahl im Grunde genommen aber so gut wie nichts. Sie gibt allenfalls Aufschluß darüber, daß ihr Betreiber sich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt hat. Oder, daß er beziehungsweise sie gerne übertreibt.

Die Zahl der "Hits" ergibt sich nämlich aus der Zahl der bei einem Server eingegangenen "HTTP-Requests". Jede einzelne Datei, die von einem Browser bei einem Server abgerufen wird, erzeugt einen solchen "Hit".

Eine HTML-Datei besteht aber meist aus mehreren Verweisen auf unterschiedliche Dateien. Jede der in einer HTML-Datei angesprochenen Grafiken erzeugt beispielsweise einen "Hit". Wenn eine HTML-Seite zehn Grafiken beinhaltet, werden daher elf Hits gezählt: Einer für die HTML-Datei und zehn für die einzelnen Grafiken.

Um diesem Problem zu begegnen, haben sich inzwischen einige Standards eingebürgert. Dies bedeutet zunächst, daß die Einheit "Hits" überhaupt nicht mehr verwendet werden sollte. Stattdessen werden die Einheiten "Page Impressions" und "Visits" bevorzugt.

Unter Page Impressions (PI) versteht man die Anzahl der Sichtkontakte mit einer HTML-Seite, unabhängig davon, wieviele verschiedene Elemente (Grafiken, etc) darin enthalten sind.

Als Visit bezeichnet man dagegen "einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots". Der "Nutzungsvorgang" ist dabei der erfolgreiche Zugriff auf ein WWW-Angebot durch einen Benutzer. Eine "Visit" gilt als beendet, wenn 30 Minuten lang keine Aktion (Mausklick) mehr erfolgt.

Diese beiden Angaben bestimmen maßgeblich, welche Reichweite ein spezielles Angebot hat. Doch wer gewährleistet, daß diese Angaben auch wirklich stimmen? Die in den Log-Files des Servers gespeicherten Rohdaten sind unzuverlässig, da sie beispielsweise oft Seitenaufrufe nicht registrieren. Etwa dann, wenn ein Seitenabfruf nicht vom Server direkt erfolgt, sondern über einen Proxy-Server. Viele Provider verwenden solche Proxies, um das Datenaufkommen zu reduzieren. Die von den Kunden der Provider häufig abgerufene Dateien werden von diesen Servern "zwischengespeichert".

Die Log-Dateien speichern dafür aber auch, wenn der Zugriff auf eine HTML-Datei nicht von einem Menschen ausgelöst wurde, sondern beispielsweise vom Robot einer Suchmaschine. Eine Auswertung der Rohdaten unter Einbeziehung dieser Abrufe führt daher zu einer Überbewertung.

Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) hat hierzu ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Online-Reichweiten halbwegs zuverlässig bestimmen und kontrollieren lassen. Dabei wird eine nur ein Pixel große Grafik (eine sogenannte "Fliege") in die HTML-Struktur eingebettet, deren Aufrufe gezählt werden. Verluste durch Proxy-Server beziehungsweise überhöhte Zählergebnisse etwa durch die Robots der Suchmaschinen sollen damit vermieden werden. Die IVW kontrolliert die Richtigkeit der von den teilnehmenden Sites gemachten Angaben.

Das Verfahren selbst beziehungsweise die notwendige Software ist kostenlos. Die unabhängige Überprüfung ist aber kostenpflichtig und steht damit nicht jedermann zur Verfügung. Die Teilnehmer zahlen neben einem einmaligen Aufnahmebeitrag (maximal 1.000 Mark) einen Jahresbeitrag von 1.500 Mark (bis 50.000 Visits), 3.000 Mark (50.000 bis 100.000 Visits) oder 5.000 Mark (100.000 bis 300.000 Visits). Ab 300.000 Visits werden 1.000 Mark für jede angefangenen weiteren 100.000 Visits verlangt.

Investitionen in dieser Größenordnung werden vermutlich nur Anbieter tätigen, die auf Werbeeinnahmen setzen. Für sie ist es wichtig, die eigene Popularität derart "amtlich beglaubigt" unter Beweis zu stellen. Schließlich ist die IVW den Werbe-Agenturen und ihren Kunden schon aus dem Bereich der Offline-Werbung ein Begriff. Die IVW kontrolliert beispielsweise auch die Auflagezahlen der Print-Medien.

Doch die von der IVW ermittelten Zahlen liefern keinen Hinweis darauf, wie oft ein spezieller Werbe-Banner tatsächlich eingeblendet wurde (Ad-Impression). Und schon gar nicht darauf, wie oft dieser Banner auch wahrgenommen wurde. Die IVW-Zahlen geben nur Aufschluß darüber, welche Reichweite ein bestimmtes Angebot hat. Diese Reichweiten der Online-Medien können sowohl auf den IVW-Seiten als auch auf der Site PZ-Online von jedermann eingesehen werden.

Um Werbekunden eine Kontrolle über die geschalteten Banner zu geben, bietet sich für Werbe-Sites unter anderem die Möglichkeit, auf die Dienste professioneller Vermarkter zurückzugreifen. Diese stellen sogenannte "Ad-Server" zur Verfügung, bei denen die Banner bei jedem Seitenbesuch abgerufen werden.

Jeder HTTP-Request bei einem Ad-Server führt dabei zum Abruf eines Banners - meist aus einer Datenbank -, wobei die Anzahl der Aufrufe gezählt wird. Die Werbekunden setzen dabei darauf, daß die von diesen Servern registrierten Abrufzahlen den tatsächlichen Zahlen entsprechen.

Doch auch für Sites, die keine Werbeaufträge annehmen, ist eine genaue Auswertung der Besucherzahlen von Bedeutung. Dabei ist nicht nur die Zahl der einzelnen Besucher wichtig. Auch das Verhältnis zwischen Page Impressions und Visits ist von Interesse.

Je mehr einzelne Seiten von einem Anwender aufgerufen werden, um so interessanter ist ein Angebot. Ist die Zahl der Page Impressions und der Visits dagegen fast identisch, so ist das kein besonders gutes Zeichen: Die Besucher kommen und gehen gleich wieder.

(wb)

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